10.10.2006
ZOO DRESDEN - DIE HÖLLE
FÜR ELEFANTENBABYS !!!
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Die
Elefanten im Zoo Dresden
Zur Zeit
leben fünf Elefanten in Dresden:
- Die
Afrikanerinnen Drumbo (geb. ca. 1990, seit 1992 in Dresden)
- mit
ihrem 2006 geborenen Sohn Thabo-Umasai,
- Lulu/Sawu
(geb. ca. 1996, seit 1999 in Dresden)
- und
Mogli (geb. ca. 1995, seit 1999 in Dresden),
- sowie
die alte asiatische Elefantenkuh Schöpfi (geb. ca. 1959, seit 1960
in Dresden).
Sawu und
Mogli gehören zu den umstrittenen "Tuli-Elefanten". Eine
weitere afrikanische Elefantenkuh, Gustl, die ebenfalls 1992 ca. zweijährig
zusammen mit Drumbo in den Zoo gekommen war, musste 1999 in den Zoopark
Cabarceno/Spanien (off-hands-Haltung) abgegeben werden, da ihre
zunehmende Aggressivität einen direct-contact-Umgang mit ihr unmöglich
machte.
Der
Aufruf
In alle
Tierschutz-Verteiler !!!!!
MORGENPOST DRESDEN, 09.10.2006
"Tierquälerei
!"
Gewaltsame Trennung
Thabo-Umasais von seiner Elefanten-Mutti erschüttert Experten

Tierschützer drohen
Zoo mit Strafanzeige
Von D.Peter und A.Weller
Die Elefantenpfleger im Dresdner Zoo
trennen Minifant Thabo-Umasai (acht Monate) regelmässig von Mama Drumbo
(16).
Aus Rache könnten die Dickhäuter bald
Menschen angreifen, befürchten Experten (Morgenpost berichtete).
Jetzt will die weltweit größte
Tierschutzorganisation PETA Anzeige wegen Tierquälerei erstatten.
Dr. Edmund Haferbeck ist Rechtsberater
bei PETA. Er stimmt mit der Meinung internationaler Elefantenexperten überein:
"Es gibt keinen Grund, den Jungbullen von seiner Mutter zu
trennen." Die emotionale Bindung bei Dickhäutern sei sehr stark
und dürfe nicht zerstört werden. "Das ist Tierquälerei."
Nun will PETA Strafanzeige gegen den Zoo
Dresden, sprich gegen Zoochef Karl-Heinz Ukena, erstatten. Grundlage dafür
ist Paragraf 18 des Tierschutzgesetzes: Danach handelt ordnungswidrig,
"wer vorsätzlich oder fahrlässig einem Wirbeltier, das er hält,
betreut oder zu betreuen hat, ohne vernünftigen Grund erhebliche
Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügt".
Seit etwa zwei Wochen verlassen die
Elefantenpfleger mit Thabo-Umasai regelmässig das Gehege für einen
Spaziergang. Sowohl der Minifant als auch seine Mutter und die Tanten
reagieren auf die Trennung mit Unruhe und lautstarkem Trompeten. So
herzzerreißend, dass sich einige Zoobesucher bereits beschwert haben.
"Thabo muss lernen, die Pfleger als Alphatier zu akzeptieren",
erklärt Zoo-Inspektor Volker Pohle die Ausflüge.
Auf die drohende Strafanzeige reagiert
Ukena gelassen: "Wir sind ein öffentliches Unternehmen, und wenn
PETA meint, Anzeige erstatten zu wollen, musssie das tun. Wir stellen
uns dem. Ich denke, wir sind mit dem, was wir tun, locker in dem Rahmen,
den das Tierschutzgesetz hergibt. Ich stelle mich klar vor meine Leute.
Es gibt immer mehrere Ansätze für den Umgang mit Tieren."
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Mein Kommentar:
Liebe Tierfreunde,
es ist doch erstaunlich, wie die
Vergangenheit den Zoo Dresden wieder und wieder einholt ...
1999 die Tuli-Affäre:
Lest bitte unter http://people.freenet.de/Der-Maulwurf/tuli-elefanten-saga.htm !!!
Auszug:
Im Sommer 1998 wurden die Kleinen von
dem südafrikanischen Elefantenhändler Riccardo Ghiazza im
Tuli-Reservat in Botswana gefangen und an die Zoos Erfurt und Dresden
verkauft. Doch bevor sie nach Deutschland transportiert werden konnten,
wurden sie in Ghiazzas Elefantencamp African Game Services (AGS) gezähmt
und trainiert.
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2002 Lücker verlässt Zoo Dresden -
Sein Rücktritt wurde gefordert! Die Tuli-Affäre kostete ihn seinen
Posten!
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2006 - Elefantenbaby (ein Bullenkalb,
wie der kleine Abu im Tierpark Schönbrunn/Österreich, der seinen
Pfleger tötete, Link: http://people.freenet.de/Der-Maulwurf/zeitbombe-elefant.htm
) kommt nach unendlichen Qualen (künstliche Befruchtungsversuche ohne
Zahl !) seiner Mutter Drumbo zur Welt!
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Nun aber die Zusammenhänge:
Wusstet ihr schon, dass der Tierpark Schönbrunn
mit seiner fragwürdigen Elefantenbaby-Behandlung ( Links: http://people.freenet.de/Der-Maulwurfhuegel/tierqual-schoenbrunn.htm ;
http://www.vereinsmeier.at/real/49133/doku/Elefant.mp4 )
mit dem Zoo Dresden zusammenzuarbeiten scheint ???
Ein Verantwortlicher aus dem Zoo Schönbrunn
jedenfalls und auch Herr Lücker, der damals den Zoo Dresden verlassen
musste, geben heute Unterricht an einer Bildungseinrichtung für
angehende Zootier-Pfleger in Dresden !!!!
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Man mag mir meinen Sarkasmus verzeihen,
aber ich frage mich nun: Wird hier ein neuer Abu heranwachsen ????
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Bitte lasst uns
protestieren gegen diese schlimme Folter der Wildtierbabys in den Zoos !
Es muss aufhören
!!!!
Entsetzte Grüße
muzie_Ines
Hier die Adressen:
Verband Deutscher Zoodirektoren e.V.
Straße des Friedens 17a
D-01328 Dresden
Fax: 0049 - 351 - 26 888 22
Präsidium des VDZ (seit 2004)
Präsident: Dr. B. Blaszkiewitz (Tierpark Berlin)
Vizepräsident: Dr. Gisela von Hegel (Zoo Karlsruhe)
Schatzmeister: Dr. W. Everts (Zoo Osnabrück)
Sekretär: Dr. Olivier Pagan (Zoo Basel)
Beisitzer: Prof. Dr. Dieter Jauch (Wilhelma Stuttgart)
Beisitzer: Dr. Michael Martys (Alpenzoo Innsbruck)
Beisitzer: Dr. U. Schürer (Zoo Wuppertal)
Geschäftsstelle:
Prof. Dr. Hubert Lücker
Straße des Friedens 17a
D-01328 Dresden
Tel: 0049 - 351 - 26 888 22
Fax: 0049 - 351 - 26 888 22
Mobil: 0049 - 173 - 6966169
e-mail: hhluecker@yahoo.de
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Zoo Dresden
Tiergartenstrasse 1
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Telefon: (0351) 4780 - 60
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